Die Corona-Pandemie stellt Familien vor finanzielle Herausforderungen: Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Kindern haben aktuell nur noch kleine Einkommen - trotz staatlicher Hilfen. Als Reaktion hat das Bundesfamilienministerium die Regelungen für den Kinderzuschlag (KiZ) angepasst. So steht Familien mit kleinem Einkommen zusätzlich zum Kindergeld ein Notfall-KiZ in Höhe von maximal 185 € pro Monat und Kind zu, wenn diese Familien kurzfristig ein geringeres Einkommen haben und deswegen Unterstützung benötigen.

Ob Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Anspruch auf den Kinderzuschlag haben, können sie mit dem KiZ-Lotsen der Bundesagentur für Arbeit prüfen.

Welche Voraussetzungen für den Notfall-Kinderzuschlag gelten und welche zusätzlichen Leistungen Familien und Alleinerziehenden durch das Bildungs- und Teilhabepaket zustehen, erklärt eine Übersicht mit Fragen und Antworten zum Notfall-Kinderzuschlag.

Die Regelungen zum Notfall-KiZ gelten befristet bis zum 30. September 2020





 Verlängerung des Anspruchs auf Entschädigung bei Schul- und Kitaschließung


Das Bundeskabinett hat eine Verlängerung des Entschädigungsanspruches für Eltern nach § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) beschlossen. Dadurch sollen Eltern finanziell unterstützt werden, denen keine zumutbaren Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder zur Verfügung stehen und die aus diesem Grund Verdienstausfälle erleiden.

Da mittlerweile Kitas und Schulen zwar teilweise wieder geöffnet sind, aber keine vollständige Kinderbetreuung sichergestellt werden kann, kann die Inanspruchnahme auch tageweise erfolgen.

Bereits Ende März war ein Entschädigungsanspruch für Verdienstausfälle bei behördlicher Schließung von Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in das Infektionsschutzgesetz aufgenommen worden.

Diese Entschädigungsansprüche werden nun von sechs auf bis zu zehn Wochen pro Elternteil verlängert. Für Alleinerziehende soll der Anspruch bis zu zwanzig Wochen bestehen.

Die Ausweitung ist grundsätzlich zu begrüßen. Wünschenswert wäre aber, dass der Anspruch künftig unmittelbar gegenüber der Behörde geltend gemacht werden kann und nicht wie bislang mittelbar über den Arbeitgeber.

  

Nach Pfingsten können alle Kinder wieder Krippe, Kita und Hort besuchen. Mehr Informationen zu den Regelungen und dem Kita-Fahrplan des Landes finden Sie hier.


Sozialschutzpaket II – Kurzarbeitergeld

Der Bundestag hat das Zweite Sozialschutzpaket verabschiedet. Das Sozialschutz-Paket II enthält unter anderem die Regelung zur gestaffelten Erhöhung des Kurzarbeitergeldes bis zum 31. Dezember 2020 (§ 421c SGB III). Mehr Informationen zu der Staffelung des Kurzarbeitergeldes und weitere Informationen aus dem Zweiten Sozialschutzpakte finden Sie hier


Nach Angaben der Investitionsbank werden fast alle Anträge bis Ende dieser Woche (KW 21) bearbeitet und die Soforthilfen angewiesen sein.

Unternehmen müssen beachten:
Die Antragsfrist läuft bis zum 31. Mai 2020. Bis dahin können Unternehmen noch Anträge auf Soforthilfe-Zuschüsse für den Zeitraum März bis Mai stellen. Unternehmen, die bis jetzt noch keine Rückmeldung zu ihren Anträgen von der Investitionsbank erhalten haben, sollten prüfen, ob sie den Antrag an die richtige Mailadresse (soforthilfe-corona(at)ib-lsa.de) gesendet haben. Nach Angaben der Investitionsbank hätten in Einzelfällen Antragssteller eine falsche Adresse angegeben. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.


Anbei finden Sie den veröffentlichten Sachsen-Anhalt-Plan zur verantwortlichen Rückführung der Covid19-Eindämmungsmaßnahmen.

 

  

Stand 25.05.2020


SIGNAL IDUNA – an der Seite ihrer Kunden   

Ein starker Partner in schwieriger Zeit

 

Die SIGNAL IDUNA steht als traditioneller Partner von Handwerk, Handel und öffentlichem Dienst auch in dieser Zeit fest an der Seite ihrer Kunden.

 

Bereits in der Vergangenheit hat die SIGNAL IDUNA gut und richtig in die Digitalisierung investiert. So können Kunden auch in Zeiten der verordneten Kontaktbeschränkungen ihre Anliegen schnell und zielgerichtet adressieren. Die „meine SIGNAL IDUNA-App“ hilft zum Beispiel dabei, eine schnelle Bearbeitung sicherzustellen. 

Wer eine Bescheinigung benötigt oder einen Schaden melden möchte, kann dies online erledigen. Zudem sind die Ansprechpartner vor Ort – Agenturen und Geschäftsstellen – nach wie vor für ihre Kunden da: online, telefonisch, via Remote und über die sozialen Netzwerke. Es bleibt natürlich darüber hinaus weiterhin möglich, postalisch in Kontakt zu treten. 

 Viele Betriebe sind von der aktuellen Situation unmittelbar betroffen. Und auch bei Privatkunden kann es in dieser Zeit finanziell schon mal eng werden. Lässt sich der Versicherungsvertrag nicht unverändert aufrechterhalten, hat die SIGNAL IDUNA für diese Fälle ein Maßnahmenpaket mit befristeten Lösungen aufgesetzt. Dieses umfasst beispielsweise Beitragsfreistellungen und -stundungen oder die zeitweise Reduzierung des Versicherungsschutzes. Wichtig ist dafür eine persönliche Beratung beim zuständigen Vermittler oder Kundendienst, um die individuell am besten passende Lösung zu finden. 

 Mehrere tausend Betriebe haben eine Betriebsschließungsversicherung bei der SIGNAL IDUNA abgeschlossen. Hier prüft die SIGNAL IDUNA die Deckung für jeden Einzelfall.


 Weitere Infos über alle SIGNAL IDUNA Geschäftsstellen und Vertretungen

oder unter www.signal-iduna.de



wichtige Informationen in Zeiten der Corona-Pandemie

 

è amtliche Informationen der Landesregierung zur Corona-Pandemie

https://coronavirus.sachsen-anhalt.de/amtliche-informationen/

 

è Informationen des Landkreises Stendal

https://www.landkreis-stendal.de/de/coronavirus.html


 è Informationen des Landkreises Altmarkkreis Salzwedel

https://www.altmarkkreis-salzwedel.de/buerger-presseservice/presseservice/pressemitteilungen-neuigkeiten-pressebilder/informationen-des-altmarkkreises-salzwedel-zum-neuartigen-corona-virus-2019-ncov9.aspx

 

è HWK: arbeitsrechtliche und allgemeine Hinweise sowie aktuelle Informationen

https://www.hwk-magdeburg.de/artikel/coronavirus-aktuelle-informationen-16,0,5628.html

 

è Kurz-Zusammenfassung über Hilfen zur Liquiditätssicherung

 

è BGW: SARS-CoV-2-Arbeitsschutzsstandard für das Friseurhandwerk

https://www.bgw-online.de/SharedDocs/Downloads/DE/Branchenartikel/SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard-Friseurhandwerk_Download.pdf?__blob=publicationFile


 

  

Personalkosten in der Corona Krise

Es gibt 3 grundsätzliche Möglichkeiten:

-        1. Alles geht normal weiter – wenn keine großen Umsatzeinbußen                                                                           (weniger als 10% ) die durch Corona begründet sind.

-        2. Mehr als 10 % Umsatzeinbußen – man kann Kurzarbeit beantragen

-        3. Behörde verbietet Arbeit auf Grund Infektionsschutzgesetz.

 

Eine dieser 3 Varianten trifft immer zu.

Zu 1. Auch wenn normal weitergearbeitet wird, hat Corona Auswirkungen: Kinderbetreuung muss organisiert werden, Angst der Mitarbeiter vor Ansteckung, unberechenbare Krankschreibungen. Schwieriger Kundenkontakt.

Zu 2. Kurzarbeitergeld muss vor Ende des laufenden Monats bei der Agentur für Arbeit beantragt werden. Formulare und Ablauf sind relativ unkompliziert mit Erklärung auf der Homepage der Agentur für Arbeit abrufbar.

Zu 3. Wenn eine Behörde die Tätigkeit untersagt (Einzelfälle wegen Quarantäne) zahlt der Arbeitgeber 6 Wochen weiter den vollen Lohn und hat einen Rückzahlungsanspruch gegenüber der betreffenden Behörde. Nach 6 Wochen erhält der Arbeitnehmer Krankengeld von der Krankenkasse. Selbständige haben einen Anspruch auf den 1/12 Gewinn des Vorjahres bis Aufhebung des Arbeitsverbots. Die Antragstellung erfolgt gegenüber der Behörde, das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt.

 

Stendal, 25.03.2020